Interkulturelle Kompetenz im Gesundheitswesen

Kostenloses Fachkräftetraining für MitarbeiterInnen des Gesundheitsbereichs

Datum: 13.12.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Ida-Scipio-Heim, Murgstraße 2, 68167 Mannheim

Thema:Angehörige der Gesundheitsberufe haben – neben der kommunikativen Herausforderung, sich mit internationalen Patienten kompetent zu verständigen – mehr und mehr die Aufgabe, effektiv und erfolgreich mit Kolleginnen zusammenzuarbeiten, die eine andere Muttersprache sprechen, einer anderen Kultur angehören und möglicherweise andere Moral- und Wertvorstellungen teilen als sie selber. Als praxistauglicher Leitfaden für Situationen im beruflichen Alltag des Gesundheitswesens soll dieses Seminar dazu befähigen handlungskompetent mit interkulturellen Situationen umzugehen. Schwerpunkte des Trainings sind die interkulturelle Kommunikation im Team und die zwischenmenschliche Begegnung zwischen Pflegefachkräften und Patientinnen unterschiedlicher Kulturen und ihren Angehörigen, da sich in diesen Bereichen die interkulturellen Kompetenzen am ehesten anwenden lassen und auch täglich aufs Neue unter Beweis gestellt werden müssen.
In dem Ganztagsseminar werden die Knackpunkte und Stolpersteine des interkulturellen Umgangs miteinander aufgearbeitet anhand von Fallbeispielen und Simulationen, die den theoretischen Hintergrund der Kulturwissenschaften praktisch erläutern.

Ablauf:

•Erfolgreiche Zusammenarbeit im interkulturellen Team

•Kompetenter und kultursensibler Umgang mit Patient*innen anderer Kulturen und mit deren Angehörigen

•Interkulturelle Kommunikation – Stolpersteine kennen und Missverständnissen vorbeugen

•Geschlechterrollen, Religion, Scham- und Ehrgefühl

Referentin: Alexandra von Bose: Sozialanthropologin und Islamwissenschaftlerin, Trainerin für interkulturelle Kompetenzseminare in Kliniken und an Hochschulen, Firmentrainerin für Fresenius Medical Care Austria.

Zielgruppe: Angesprochen sind alle MitarbeiterInnen des MitarbeiterInnen von Gesundheitseinrichtungen, sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Snacks und Erfrischunge ist gesorgt.

Bitte melden Sie sich formlos bei Frau Bock per E-Mail (hannah.bock@mimi-delta.org) an



Weibliche Genitalverstümmelung und MiMi-Gewaltprävention

Kostenloses Fachkräftetraining für MitarbeiterInnen des Gewaltschutz- und Gesundheitsbereichs

Datum: 10.10.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Ida-Scipio-Heim, Murgstraße 2, 68167 Mannheim

Thema:In Europa leben ca. 1 Millionen Frauen, die in unterschiedlichen Formen genital verstümmelt sind. Die Berührung und Konfrontation mit dem Thema weibliche Beschneidung erzeugt bei vielen Menschen extremes Unbehagen. Dies ist zwar verständlich, jedoch in der Begegnung und im Austausch mit betroffenen Frauen nicht förderlich.

Gerade für MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems ist eine profunde Kenntnis von Formen, Verbreitung und Risiken dieser Praxis von hoher Relevanz. Die zugefügten Traumata lassen sich kaum wirklich heilen, wohl aber kann eine präventive Praxis junge Mädchen und Frauen davor schützen, das Schicksal von weltweit ca. 100 Mio Frauen zu teilen.

Ablauf:

  • Einführung in die Thematik und Erwartungen der TeilnehmerInnen
  • Präsentation zu Typen und gesundheitlichen Folgen von FGM
  • Handlungsmöglichkeiten
  • Fall Beispiele aus der Praxis – FGM  als Kindeswohlgefährdung? FGM-Verdacht  , Hypothese oder Interpretation: Optimale Einbindung der Eltern.

Referentin: Dr.  Mariame  Racine Sow studierte Soziologie und promivierte in Pädagogik an der Johann Wolfgang von Goethe – Universität in Frankfurt am Main. Weiterbildung „Personenzentrierte Gesprächsführung “ an der Fachhochschule Frankfurt am Main.

Seit 2011 Bildungsarbeit/Trainings mit Frauen und Männer aus 13 afrikanischen Organisationen und Vereinen zu den Themen Genderrollen/ Erziehungsmuster (afrikanisches Verständnis von Eltern – und Kinderrolle, Rolle und Auftrag der Schule und des Jugendamtes) Empowerment, Capacity – Building und Partizipation in Frankfurt am Main.

Sozialberaterin in der Flüchtlingsunterkunft des ASB / Nied und Projektleiterin des Projektes von Forward – Germany: Aktion gegen ritualisierte Gewalt : Gewaltprävention in Communities.

Zielgruppe: Angesprochen sind alle MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems, aber auch MitarbeiterInnen von Gesundheitseinrichtungen, sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Snacks und Erfrischunge ist gesorgt.

Bitte melden Sie sich formlos bei Frau Safar per E-Mail (niwin.safar@mimi-delta.org) an

Schulung zur MiMi-GesundheitsmediatorIn (w/m) 2019

Die „MiMi – Gesundheitsinitiative Deutschland“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 06.3.2019

Schulungsprogramm

Ziel des Projekts ist es, gesunde Lebensweisen von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und sie zu präventivem Handeln anzuregen, damit sie die gleichen Gesundheitschancen haben wie alle Menschen in Deutschland.

Dazu identifiziert, schult und aktiviert die Initiative in 10 Bundesländern bereits gut integrierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle GesundheitsmediatoInnen. Nach der Ausbildung klären diese ihre Landsleute im Rahmen von Informationsveranstaltungen in allen Fragen rund um Gesundheit und Vorsorge auf – kultursensibel und in der jeweiligen Muttersprache.

Neben der Erläuterung von Funktion und Aufbau des deutschen Gesundheitssystems informieren sie über weitere Themen wie Kindergesundheit, Frauen- und Müttergesundheit, Impfschutz, seelische Gesundheit oder gesundes Altern und Pflege.

In Mannheim werden hierzu 25 neue GesundheitsmediatorInnen ausgebildet.

Wenn Sie Interesse daran haben, interkulturelle GesundheitsmediatorIn zu werden und sich für Ihre Landsleute zu engagieren, bewerben Sie sich bitte mit einem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben an info@mimi-delta.org

und werden Sie Teil der MiMi-Community.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Schulungskonzept

Die Schulung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert und endet mit einer Praxisübung.

Der theoretische Teil vermittelt Grundkenntnisse über gesunde Lebensweisen und über Angebote sowie Aufgaben des deutschen Gesundheitswesens. Im praktischen Teil lernen die TeilnehmerInnen, selbständig Informationsveranstaltungen zu planen, durchzuführen sowie Informationen verständlich und kultursensibel zu vermitteln. Der Schulungsumfang beträgt ca. 50 Stunden und umfasst Abend- sowie Samstagsveranstaltungen.

Nach der Schulung und der Durchführung einer ersten Infoveranstaltung wird ein Teilnahmezertifikat vergeben.

Die Schulungsthemen sind:

  • Migration und Gesundheit
  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Impfschutz
  • Frauen- und Müttergesundheit
  • Kindergesundheit
  • Planung und Durchführung einer –
  • Informationsveranstaltung

Teilnahmevoraussetzungen

Von den Teilnehmer/innen erwarten wir:

  • Interesse daran, sich für andere MigrantInnen zu engagieren und die Bereitschaft, muttersprachliche Informationsveranstaltungen durchzuführen
  • Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 oder besser
  • Einen guten Zugang zu Menschen gleicher Herkunft / Sprachgruppe
  • Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme
  • Muttersprache einer der Projektsprachen: Arabisch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Paschto, Polnisch, Russisch, Türkisch oder Kurdisch (sprechen Sie eine andere Sprache? Sprechen Sie uns an!)
Zwei Fachkräftetrainings für MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Gewaltschutzbereich

Zwei Fachkräftetrainings für MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Gewaltschutzbereich

wir freuen uns, Ihnen kurzfristig zwei spannende Fachkräftetrainings anbieten zu können:

1.Prävention von gewalttätigen Übergriffen

Datum: 1.2.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Mannheim e.V., Quartiersbüro Schwetzinger Vorstadt, Schwetzinger Straße 130, 68165 Mannheim

Inhalt: In der Beratung von MigrantInnen und Geflüchteten spielt Gewalt in vielfältiger Ausprägung eine leider immernoch große Rolle. Nicht nur in Form von häuslicher und sexueller Gewalt, sondern auch im Stadtteil oder der Unterkunft kommt es immer wieder zu gewalttätigen Situationen, mit denen mittelbar auch die MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems konfrontiert werden.

In unserem Fachkräftetraining werden wir thematisch behandeln:

  • Konfliktauslöser
  • Deeskalationsmanagement
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Interventionsmaßnahmen

Die Inhalte werden u.a. in einem Zusammenspiel von Theorie und Praxis vermittelt. Dabei stehen das Erlernen von Handlungs- und Verhaltensstrategien ebenso im Mittelpunkt, wie die Vermittlung rechtlicher Grundlagen (Hausrecht, Notwehr, Nothilfe etc.) und der Aufbau eines lokalen Netzwerks. Organisatorische und technische Fragen werden ebenfalls beantwortet.

Als Referenten konnten wir Herrn Ersten Polizeihauptkommissar Günther Bubenitschek, der zur Zeit das ausgezeichnete Projekt „Zivile Helden“ www.zivile-helden.de leitet und Herrn Polizeihauptkommissar Günter Oestringer gewinnen, der sich als Verhaltenstrainer und psychosozialer Berater schon langjährig mit dem Thema Gewaltprävention beschäftigt und weitreichende Expertise in diesem Themenfeld hat.

Zielgruppe: MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems, Frauenhäusern, Beratungseinrichtungen und Behörden. Andere Interessierte sind auf Nachfrage ebenfalls willkommen.

Anmeldung: formlos per Mail an info@mimi-delta.org

2. Interkulturelle Konfliktkonfigurationen im Gesundheitsbereich

ACHTUNG NEUES DATUM 2.3.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Mannheim e.V., Quartiersbüro Schwetzinger Vorstadt, Schwetzinger Straße 130, 68165 Mannheim

Inhalt: Beratungs- und Therapiekommunikation im Gesundheitsbereich sind grundsätzlich anspruchsvoll. Kommen zusätzlich interkulturelle Aspekte der Kommunikation hinzu, potenziert sich die Komplexität unweigerlich. Und kommen dann noch konfliktgeladene Themen hinzu, droht die Situation oftmals rasch zu eskalieren.

Hier setzen wir mit dem Training „Interkulturelle Konfliktkonfigurationen im Gesundheitsbereich“ an. Ausgehend von einer anerkannten Toolbox von Instrumenten zum Management interkultureller Konflikte werden Fälle aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen besprochen.

Thorsten Heck ist seit 2003 freier Trainer und Berater für Gewaltprävention. Zuvor war er als Streetworker in sozialen Brennpunkten aktiv. Seit 2 Jahren ist er Leiter eines Jugendhilfeträgers in Köln und berät Unternehmen, Behörden und Schulen im Themenfeld Krise und Konflikt. Weitere Informationen unter: www.heck.training

Zielgruppe: MitarbeiterInnen des Gesundheitssystems, Beratungseinrichtungen und Behörden. Andere Interessierte sind auf Nachfrage ebenfalls willkommen.

Anmeldung: formlos per Mail an info@mimi-delta.org

Fachtagung „Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen“

Fachtagung „Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen“

wir laden Sie herzlich zu unserer Fachtagung ein:

„Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen

Mittwoch, 19. Dezember 2018 von 10:00 – 17:00 Uhr
im Auditorium, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin

Den Flyer zur Tagung können Sie hier herunterladen: Tagungsflyer

Wir wollen, neben der Verantwortung, die auch Männer wahrnehmen möchten, den Fokus besonders auf die Nöte von Kindern und Jugendlichen in Familien von Geflüchteten und Migrant*innen legen.

Expert*innen aus der Praxis, Wissenschaft, Kultur und Politik werden transkulturelle Herausforderungen, Handlungsmöglichkeiten und vorbildhafte Projekte zur Gewaltprävention vorstellen und diskutieren. In den Podiumsdiskussionen werden wir das Recht auf gewaltfreie Erziehung, Familie als Schutzraum, die Rolle von Migrant*innen als Akteur*innen für ein gewaltfreies Miteinander sowie den Einfluss der Medien auf das Integrationsgeschehen thematisieren. Wir freuen uns auf Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, auf den Gewinner des Geneva Summit for Women Rights, Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, die preisgekrönte Schriftstellerin Hatice Akyün, die Schauspielerin Yasmina Filali, Cordula Lasner-Tietze vom Deutschen Kinderschutzbund und auf viele weitere Expert*innen.

Die Fernsehjournalistin Minou Amir-Sehhi und der Journalist Jaafar Abdul-Karim (Deutsche Welle) werden durch das Tagungsprogramm führen.
Neben Podiumsdiskussionen bieten wir Workshops an, in denen Sie sich aktiv einbringen können. Hierbei unterstützen uns u. a. der Autor und Herzchirurg Dr. Umeswaran Arunagirinathan, der YouTube-Star Allaa Faham und die Autorin Nicole Truchseß.

Anlässlich der Tagung stellen wir unsere neue Publikation „Gewaltschutz in Deutschland – Ratgeber für geflüchtete und neuzugewanderte Männer“ vor und stellen diese in elf Sprachen zur Praxisnutzung bereit.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen, über alle kulturellen Grenzen hinweg, entschlossen gegen jede Form von Gewalt in unserem Land zu wirken.

Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme in Berlin!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm-Flyer.

Anmeldeseite im Internet:   www.migrantsday.de

Anmeldungen über E-Mail:  tagungen@ethnomed.com

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Gisela C. Fischer, Ali Türk, Ramazan Salman, (Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.)
Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan (Duale Hochschule Baden Württemberg)

Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.

MiMi-Projektzentrale Berlin

Anne Rosenberg, Silvio Schelle

Großbeerenstraße 88

10963 Berlin-Kreuzberg

Tel. 030 55071800

E-Mail: tagungen@ethnomed.com

 

 

Presseanfragen bitte an Susanne Winkelmann (swinkelmann@mimi.eu) und Ramazan Salman (ethno@salman.info

 

Schulung zum interkulturellen MiMi-Mediator für Gewaltprävention

Das Projekt „MiMi – Gewaltprävention“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 22.06.2018

Schulungsprogramm zum Download

Flyer zum Download

Ziel, Inhalt und Methode

Wir bilden in dem Projekt MiMi-Mediatoren aus, die nach einer intensiven Schulung ihre Landsleute muttersprachlich zum Thema Gewaltprävention informieren.

Die Schulung verbindet einen theoretischen und praktischen Teil mit Einheiten zu Selbstreflexion und Rollenverständnis. Im Theorieteil werden unter anderem Grundkenntnisse der Gewaltprävention, über sexualisierte Gewalt und über Rechte sowie Hilfsmöglichkeiten vermittelt. Im Praxisteil wird die Planung, Durchführung und Evaluation von muttersprachlichen Informationsveranstaltungen in Form von Gruppenarbeiten eingeübt und besprochen. Theorie und Praxis werden dabei systematisch miteinander verbunden. Des Weiteren lädt die Schulung zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Einstellung zu Gewalt ein. Die Schulung zum MiMi-Mediator umfasst ca. 50 Stunden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses und der Durchführung von einer eigenen Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat „MiMi-Mediator für Gewaltprävention“.

Für wen ist der Kurs geeignet

Der Kurs richtet sich an Männer mit Migrationserfahrung, die Interesse haben, sich für andere Migranten zu engagieren und Informationsveranstaltungen zur Gewaltprävention durchführen wollen. Die Teilnehmer sollten bereits einen guten Zugang und Kontakt zu männlichen Migranten und/oder Jungen haben (z.B. durch berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit ). Darüber hinaus müssen die Kursteilnehmer über gute Deutsch-Sprachkenntnisse (mindestens auf B2 Niveau) verfügen sowie eine der angebotenen Projektsprachen muttersprachlich beherrschen. Diese sind:

Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch (Kurmanci), Paschto, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Türkisch

Wenn Sie eine andere Sprache beherrschen, sprechen Sie uns bitte einfach an.

Ablauf des Kurses

Der Kurs findet an fünf Standorten statt: Hamburg, Hannover, Mannheim, München, Stuttgart. Die Schulung erfolgt in deutscher Sprache und wird durch eine/n StandortkoordinatorIn begleitet.

In Mannheim startet die Schulung am 22. Juni (die genauen Termine können Sie dem Schulungsprogramm entnehmen)

Was kostet die Kursteilnahme

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Das Ethno-Medizinische-Zentrum (EMZ) übernimmt alle Kosten im Rahmen der Schulung (Räumlichkeiten, Schulungsmaterial, Verpflegung etc).

 

Wenn Sie Interesse haben an der Schulung teilzunehmen, dann melden sich mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf per Email an.

Sofern Sie noch weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anmeldung!

Kontakt: info@mimi-delta.org

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz übernimmt Schirmherrschaft über das MiMi-Projekt in Mannheim

Wir freuen uns sehr, dass Herr Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Schirmherrschaft über das MiMi-Projekt in Mannheim übernimmt.

Nach über zwei Jahren hervorragender Zusammenarbeit mit vielen städtischen Stellen ist dies für uns ein wichtiger Schritt dazu, das MiMi-Projekt in Mannheim noch stärker zu verankern und zu verstetigen.

Unsere neue Kohorte würdigt der Oberbürgermeister gleich mit einem persönlichen Grußwort:

Grußwort des Oberbürgermeisters an die TeilnehmerInnen der MiMi-Schulung 2018

 Liebe angehende MiMi-Mediatorinnen und MiMi-Mediatoren,

Sie haben sich dazu entschieden, die am Projektzentrum MiMi-Delta des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. angebotene Schulung zur MiMi-MediatorIn zu absolvieren. In dieser Schulung werden Sie lernen, wichtige und allgemeingültige Inhalte in vielen zentralen Gesundheitsthemen an andere weiter zu vermitteln. Außerdem werden Sie über die MitarbeiterInnen des Projektzentrums, sowie die ReferentInnen schon während der Schulung ein eigenes Netzwerk von Experten aufbauen, auf das Sie später verweisen können.

Damit werden Sie in unserer Stadt zu Lotsen für Ihre Landsleute, um sich in dem komplexen System von Gesundheitseinrichtungen und Beratungsstellen besser zurechtzufinden.

Sie werden mit Ihrer Tätigkeit als MiMi-MediatorIn vielen Menschen helfen können, besser auf ihre Gesundheit zu achten und sehr viel genauer die für sie jeweils richtige Behandlung zu bekommen. Hierdurch leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Stadtgesellschaft, denn erst auf der Grundlage eines gesamtheitlichen Wohlbefindens können wir uns an Kultur, Arbeitswelt, Bildung und dem sozialen Leben beteiligen. Das Projektzentrum MiMi-Delta ist für die Stadt Mannheim ein wichtiger Partner, der Sie bei Ihrem Engagement hervorragend begleiten wird.

Dafür, dass Sie sich auf diesen Weg gemacht haben und mit der Schulung am Projektzentrum MiMi-Delta begonnen haben, möchte ich mich persönlich bei Ihnen bedanken. Unsere Stadt lebt in ihrer großen Vielfältigkeit auch und gerade von Menschen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander einsetzen. Ich freue mich sehr, dass Sie in den Kreis dieser engagierten Menschen eingetreten sind und mithelfen, dass unsere Stadt ein Ort gesunder Vielfalt wird und bleibt.

Für die weiteren Schulungssitzungen und Ihre ersten Informationsveranstaltungen wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Es grüßt Sie herzlich

Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister und Schirmherr des MiMi-Projektes in Mannheim

 

Schulung zur MiMi-GesundheitsmediatorIn (w/m)

Schulung zur MiMi-GesundheitsmediatorIn (w/m)

Die „MiMi – Gesundheitsinitiative Deutschland“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 28.3.2018

Schulungsprogramm

Ziel des Projekts ist es, gesunde Lebensweisen von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und sie zu präventivem Handeln anzuregen, damit sie die gleichen Gesundheitschancen haben wie alle Menschen in Deutschland.

Dazu identifiziert, schult und aktiviert die Initiative in 10 Bundesländern bereits gut integrierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle GesundheitsmediatoInnen. Nach der Ausbildung klären diese ihre Landsleute im Rahmen von Informationsveranstaltungen in allen Fragen rund um Gesundheit und Vorsorge auf – kultursensibel und in der jeweiligen Muttersprache.

Neben der Erläuterung von Funktion und Aufbau des deutschen Gesundheitssystems informieren sie über weitere Themen wie Kindergesundheit, Frauen- und Müttergesundheit, Impfschutz, seelische Gesundheit oder gesundes Altern und Pflege.

In Mannheim werden hierzu 25 neue GesundheitsmediatorInnen ausgebildet.

Wenn Sie Interesse daran haben, interkulturelle GesundheitsmediatorIn zu werden und sich für Ihre Landsleute zu engagieren, bewerben Sie sich bitte mit einem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben an info@mimi-delta.org

und werden Sie Teil der MiMi-Community.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Schulungskonzept

Die Schulung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert und endet mit einer Praxisübung.

Der theoretische Teil vermittelt Grundkenntnisse über gesunde Lebensweisen und über Angebote sowie Aufgaben des deutschen Gesundheitswesens. Im praktischen Teil lernen die TeilnehmerInnen, selbständig Informationsveranstaltungen zu planen, durchzuführen sowie Informationen verständlich und kultursensibel zu vermitteln. Der Schulungsumfang beträgt ca. 50 Stunden und umfasst Abend- sowie Samstagsveranstaltungen.

Nach der Schulung und der Durchführung einer ersten Infoveranstaltung wird ein Teilnahmezertifikat vergeben.

Die Schulungsthemen sind:

  • Migration und Gesundheit
  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Impfschutz
  • Frauen- und Müttergesundheit
  • Kindergesundheit
  • Planung und Durchführung einer –
  • Informationsveranstaltung

 

Teilnahmevoraussetzungen

Von den Teilnehmer/innen erwarten wir:

  • Interesse daran, sich für andere MigrantInnen zu engagieren und die Bereitschaft, muttersprachliche Informationsveranstaltungen durchzuführen
  • Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 oder besser
  • Einen guten Zugang zu Menschen gleicher Herkunft / Sprachgruppe
  • Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme
  • Muttersprache einer der Projektsprachen: Arabisch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Paschto, Polnisch, Russisch, Türkisch oder Kurdisch (sprechen Sie eine andere Sprache? Sprechen Sie uns an!)

 

 

MigrantInnen gesucht für 2 Schulungen am Projektzentrum MiMi-Delta

Im Jahre 2018 finden zwei neue MiMi-Vollschulungen und anschließende Informationsveranstaltungen statt.

„Mit MigrantInnen für MigrantInnen“ ist Motto, sowie Konzept unserer Projekte, in dessen Rahmen engagierte und gut integrierte MigrantInnen von ExpertInnen des Gesundheitswesens und des Gewaltschutzsystems kostenfrei zu interkulturellen MediatorInnen geschult werden. Nach der Schulung informieren die MiMi-Mediatorinnen ihre jeweiligen Landsleute auf ihrer Muttersprache mithilfe von zur Verfügung gestellten Materialien.

In den Schulungen erhalten Teilnehmende grundlegende Informationen zu Aufbau sowie Angeboten der gesundheitlichen Regelversorgung und zu wichtigen Präventionsthemen (Familienplanung, Schwangerschaft, Kindergesundheit, Ernährung, Diabetes u.a.) Die Kontaktherstellung zu lokalen Anlaufstellen für verschiedene Anliegen der physischen wie psychischen Gesundheit und Schutzmöglichkeiten für Menschen die Gewalt erfahren haben sind ebenso ein zentraler Bestandteil.

1.    Ab April 2018 wird eine Vollschulung der MiMi-Gesundheitsinitiative Deutschland stattfinden- wir suchen hierfür noch Frauen und Männer.

2.    Ab Juni 2018 wird eine Vollschulung des Projekts MiMi-Gewaltprävention stattfinden, welches sich ausschließlich an Männer richtet.

Gibt es Voraussetzungen MiMi-MediatorIn werden zu können?

Ja! Die wichtigsten Voraussetzungen sind das Sie eine weitere (Mutter)sprache, neben der deutschen Sprache, in Wort und Schrift beherrschen. Zudem sollten Sie den unterschiedlichen Kulturen gegenüber eine positive Grundhaltung, sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit mitbringen. Außerdem sollten Sie motiviert sein Ihren Landsleuten eine Hilfe und Unterstützung für eine gesunde Integration zu sein.

Gibt es ein Bewerbungsverfahren?

Ja! Bei Interesse senden Sie uns gerne per Email Ihren Lebenslauf zu.

Fragen beantworten wir Ihnen gerne telefonisch und per Email.

Schreiben Sie uns: info@mimi-delta.org