Fachtagung „Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen“

Fachtagung „Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen“

wir laden Sie herzlich zu unserer Fachtagung ein:

„Hand in Hand für ein gewaltfreies Miteinander! Gewaltprävention für Geflüchtete und Migrant*innen

Mittwoch, 19. Dezember 2018 von 10:00 – 17:00 Uhr
im Auditorium, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin

Den Flyer zur Tagung können Sie hier herunterladen: Tagungsflyer

Wir wollen, neben der Verantwortung, die auch Männer wahrnehmen möchten, den Fokus besonders auf die Nöte von Kindern und Jugendlichen in Familien von Geflüchteten und Migrant*innen legen.

Expert*innen aus der Praxis, Wissenschaft, Kultur und Politik werden transkulturelle Herausforderungen, Handlungsmöglichkeiten und vorbildhafte Projekte zur Gewaltprävention vorstellen und diskutieren. In den Podiumsdiskussionen werden wir das Recht auf gewaltfreie Erziehung, Familie als Schutzraum, die Rolle von Migrant*innen als Akteur*innen für ein gewaltfreies Miteinander sowie den Einfluss der Medien auf das Integrationsgeschehen thematisieren. Wir freuen uns auf Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, auf den Gewinner des Geneva Summit for Women Rights, Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, die preisgekrönte Schriftstellerin Hatice Akyün, die Schauspielerin Yasmina Filali, Cordula Lasner-Tietze vom Deutschen Kinderschutzbund und auf viele weitere Expert*innen.

Die Fernsehjournalistin Minou Amir-Sehhi und der Journalist Jaafar Abdul-Karim (Deutsche Welle) werden durch das Tagungsprogramm führen.
Neben Podiumsdiskussionen bieten wir Workshops an, in denen Sie sich aktiv einbringen können. Hierbei unterstützen uns u. a. der Autor und Herzchirurg Dr. Umeswaran Arunagirinathan, der YouTube-Star Allaa Faham und die Autorin Nicole Truchseß.

Anlässlich der Tagung stellen wir unsere neue Publikation „Gewaltschutz in Deutschland – Ratgeber für geflüchtete und neuzugewanderte Männer“ vor und stellen diese in elf Sprachen zur Praxisnutzung bereit.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen, über alle kulturellen Grenzen hinweg, entschlossen gegen jede Form von Gewalt in unserem Land zu wirken.

Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme in Berlin!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm-Flyer.

Anmeldeseite im Internet:   www.migrantsday.de

Anmeldungen über E-Mail:  tagungen@ethnomed.com

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Gisela C. Fischer, Ali Türk, Ramazan Salman, (Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.)
Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan (Duale Hochschule Baden Württemberg)

Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.

MiMi-Projektzentrale Berlin

Anne Rosenberg, Silvio Schelle

Großbeerenstraße 88

10963 Berlin-Kreuzberg

Tel. 030 55071800

E-Mail: tagungen@ethnomed.com

 

 

Presseanfragen bitte an Susanne Winkelmann (swinkelmann@mimi.eu) und Ramazan Salman (ethno@salman.info

 

Schulung zum interkulturellen MiMi-Mediator für Gewaltprävention

Das Projekt „MiMi – Gewaltprävention“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 22.06.2018

Schulungsprogramm zum Download

Flyer zum Download

Ziel, Inhalt und Methode

Wir bilden in dem Projekt MiMi-Mediatoren aus, die nach einer intensiven Schulung ihre Landsleute muttersprachlich zum Thema Gewaltprävention informieren.

Die Schulung verbindet einen theoretischen und praktischen Teil mit Einheiten zu Selbstreflexion und Rollenverständnis. Im Theorieteil werden unter anderem Grundkenntnisse der Gewaltprävention, über sexualisierte Gewalt und über Rechte sowie Hilfsmöglichkeiten vermittelt. Im Praxisteil wird die Planung, Durchführung und Evaluation von muttersprachlichen Informationsveranstaltungen in Form von Gruppenarbeiten eingeübt und besprochen. Theorie und Praxis werden dabei systematisch miteinander verbunden. Des Weiteren lädt die Schulung zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Einstellung zu Gewalt ein. Die Schulung zum MiMi-Mediator umfasst ca. 50 Stunden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses und der Durchführung von einer eigenen Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat „MiMi-Mediator für Gewaltprävention“.

Für wen ist der Kurs geeignet

Der Kurs richtet sich an Männer mit Migrationserfahrung, die Interesse haben, sich für andere Migranten zu engagieren und Informationsveranstaltungen zur Gewaltprävention durchführen wollen. Die Teilnehmer sollten bereits einen guten Zugang und Kontakt zu männlichen Migranten und/oder Jungen haben (z.B. durch berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit ). Darüber hinaus müssen die Kursteilnehmer über gute Deutsch-Sprachkenntnisse (mindestens auf B2 Niveau) verfügen sowie eine der angebotenen Projektsprachen muttersprachlich beherrschen. Diese sind:

Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch (Kurmanci), Paschto, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Türkisch

Wenn Sie eine andere Sprache beherrschen, sprechen Sie uns bitte einfach an.

Ablauf des Kurses

Der Kurs findet an fünf Standorten statt: Hamburg, Hannover, Mannheim, München, Stuttgart. Die Schulung erfolgt in deutscher Sprache und wird durch eine/n StandortkoordinatorIn begleitet.

In Mannheim startet die Schulung am 22. Juni (die genauen Termine können Sie dem Schulungsprogramm entnehmen)

Was kostet die Kursteilnahme

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Das Ethno-Medizinische-Zentrum (EMZ) übernimmt alle Kosten im Rahmen der Schulung (Räumlichkeiten, Schulungsmaterial, Verpflegung etc).

 

Wenn Sie Interesse haben an der Schulung teilzunehmen, dann melden sich mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf per Email an.

Sofern Sie noch weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anmeldung!

Kontakt: info@mimi-delta.org