Zwei Fachkräftetrainings für MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Gewaltschutzbereich

Zwei Fachkräftetrainings für MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Gewaltschutzbereich

wir freuen uns, Ihnen kurzfristig zwei spannende Fachkräftetrainings anbieten zu können:

1.Prävention von gewalttätigen Übergriffen

Datum: 1.2.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Mannheim e.V., Quartiersbüro Schwetzinger Vorstadt, Schwetzinger Straße 130, 68165 Mannheim

Inhalt: In der Beratung von MigrantInnen und Geflüchteten spielt Gewalt in vielfältiger Ausprägung eine leider immernoch große Rolle. Nicht nur in Form von häuslicher und sexueller Gewalt, sondern auch im Stadtteil oder der Unterkunft kommt es immer wieder zu gewalttätigen Situationen, mit denen mittelbar auch die MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems konfrontiert werden.

In unserem Fachkräftetraining werden wir thematisch behandeln:

  • Konfliktauslöser
  • Deeskalationsmanagement
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Interventionsmaßnahmen

Die Inhalte werden u.a. in einem Zusammenspiel von Theorie und Praxis vermittelt. Dabei stehen das Erlernen von Handlungs- und Verhaltensstrategien ebenso im Mittelpunkt, wie die Vermittlung rechtlicher Grundlagen (Hausrecht, Notwehr, Nothilfe etc.) und der Aufbau eines lokalen Netzwerks. Organisatorische und technische Fragen werden ebenfalls beantwortet.

Als Referenten konnten wir Herrn Ersten Polizeihauptkommissar Günther Bubenitschek, der zur Zeit das ausgezeichnete Projekt „Zivile Helden“ www.zivile-helden.de leitet und Herrn Polizeihauptkommissar Günter Oestringer gewinnen, der sich als Verhaltenstrainer und psychosozialer Berater schon langjährig mit dem Thema Gewaltprävention beschäftigt und weitreichende Expertise in diesem Themenfeld hat.

Zielgruppe: MitarbeiterInnen des Gewaltschutzsystems, Frauenhäusern, Beratungseinrichtungen und Behörden. Andere Interessierte sind auf Nachfrage ebenfalls willkommen.

Anmeldung: formlos per Mail an info@mimi-delta.org

2. Interkulturelle Konfliktkonfigurationen im Gesundheitsbereich

ACHTUNG NEUES DATUM 2.3.2019

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit Kaffee- und Mittagspause. Für Erfrischungen und Snacks in der Mittagspause ist gesorgt

Veranstaltungsort: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Mannheim e.V., Quartiersbüro Schwetzinger Vorstadt, Schwetzinger Straße 130, 68165 Mannheim

Inhalt: Beratungs- und Therapiekommunikation im Gesundheitsbereich sind grundsätzlich anspruchsvoll. Kommen zusätzlich interkulturelle Aspekte der Kommunikation hinzu, potenziert sich die Komplexität unweigerlich. Und kommen dann noch konfliktgeladene Themen hinzu, droht die Situation oftmals rasch zu eskalieren.

Hier setzen wir mit dem Training „Interkulturelle Konfliktkonfigurationen im Gesundheitsbereich“ an. Ausgehend von einer anerkannten Toolbox von Instrumenten zum Management interkultureller Konflikte werden Fälle aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen besprochen.

Thorsten Heck ist seit 2003 freier Trainer und Berater für Gewaltprävention. Zuvor war er als Streetworker in sozialen Brennpunkten aktiv. Seit 2 Jahren ist er Leiter eines Jugendhilfeträgers in Köln und berät Unternehmen, Behörden und Schulen im Themenfeld Krise und Konflikt. Weitere Informationen unter: www.heck.training

Zielgruppe: MitarbeiterInnen des Gesundheitssystems, Beratungseinrichtungen und Behörden. Andere Interessierte sind auf Nachfrage ebenfalls willkommen.

Anmeldung: formlos per Mail an info@mimi-delta.org

Schulung zum interkulturellen MiMi-Mediator für Gewaltprävention

Das Projekt „MiMi – Gewaltprävention“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 22.06.2018

Schulungsprogramm zum Download

Flyer zum Download

Ziel, Inhalt und Methode

Wir bilden in dem Projekt MiMi-Mediatoren aus, die nach einer intensiven Schulung ihre Landsleute muttersprachlich zum Thema Gewaltprävention informieren.

Die Schulung verbindet einen theoretischen und praktischen Teil mit Einheiten zu Selbstreflexion und Rollenverständnis. Im Theorieteil werden unter anderem Grundkenntnisse der Gewaltprävention, über sexualisierte Gewalt und über Rechte sowie Hilfsmöglichkeiten vermittelt. Im Praxisteil wird die Planung, Durchführung und Evaluation von muttersprachlichen Informationsveranstaltungen in Form von Gruppenarbeiten eingeübt und besprochen. Theorie und Praxis werden dabei systematisch miteinander verbunden. Des Weiteren lädt die Schulung zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Einstellung zu Gewalt ein. Die Schulung zum MiMi-Mediator umfasst ca. 50 Stunden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses und der Durchführung von einer eigenen Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat „MiMi-Mediator für Gewaltprävention“.

Für wen ist der Kurs geeignet

Der Kurs richtet sich an Männer mit Migrationserfahrung, die Interesse haben, sich für andere Migranten zu engagieren und Informationsveranstaltungen zur Gewaltprävention durchführen wollen. Die Teilnehmer sollten bereits einen guten Zugang und Kontakt zu männlichen Migranten und/oder Jungen haben (z.B. durch berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit ). Darüber hinaus müssen die Kursteilnehmer über gute Deutsch-Sprachkenntnisse (mindestens auf B2 Niveau) verfügen sowie eine der angebotenen Projektsprachen muttersprachlich beherrschen. Diese sind:

Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch (Kurmanci), Paschto, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Türkisch

Wenn Sie eine andere Sprache beherrschen, sprechen Sie uns bitte einfach an.

Ablauf des Kurses

Der Kurs findet an fünf Standorten statt: Hamburg, Hannover, Mannheim, München, Stuttgart. Die Schulung erfolgt in deutscher Sprache und wird durch eine/n StandortkoordinatorIn begleitet.

In Mannheim startet die Schulung am 22. Juni (die genauen Termine können Sie dem Schulungsprogramm entnehmen)

Was kostet die Kursteilnahme

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Das Ethno-Medizinische-Zentrum (EMZ) übernimmt alle Kosten im Rahmen der Schulung (Räumlichkeiten, Schulungsmaterial, Verpflegung etc).

 

Wenn Sie Interesse haben an der Schulung teilzunehmen, dann melden sich mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf per Email an.

Sofern Sie noch weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anmeldung!

Kontakt: info@mimi-delta.org

Schulung zur MiMi-GesundheitsmediatorIn (w/m)

Schulung zur MiMi-GesundheitsmediatorIn (w/m)

Die „MiMi – Gesundheitsinitiative Deutschland“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) und wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

SCHULUNGSBEGINN: 28.3.2018

Schulungsprogramm

Ziel des Projekts ist es, gesunde Lebensweisen von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und sie zu präventivem Handeln anzuregen, damit sie die gleichen Gesundheitschancen haben wie alle Menschen in Deutschland.

Dazu identifiziert, schult und aktiviert die Initiative in 10 Bundesländern bereits gut integrierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle GesundheitsmediatoInnen. Nach der Ausbildung klären diese ihre Landsleute im Rahmen von Informationsveranstaltungen in allen Fragen rund um Gesundheit und Vorsorge auf – kultursensibel und in der jeweiligen Muttersprache.

Neben der Erläuterung von Funktion und Aufbau des deutschen Gesundheitssystems informieren sie über weitere Themen wie Kindergesundheit, Frauen- und Müttergesundheit, Impfschutz, seelische Gesundheit oder gesundes Altern und Pflege.

In Mannheim werden hierzu 25 neue GesundheitsmediatorInnen ausgebildet.

Wenn Sie Interesse daran haben, interkulturelle GesundheitsmediatorIn zu werden und sich für Ihre Landsleute zu engagieren, bewerben Sie sich bitte mit einem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben an info@mimi-delta.org

und werden Sie Teil der MiMi-Community.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Schulungskonzept

Die Schulung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert und endet mit einer Praxisübung.

Der theoretische Teil vermittelt Grundkenntnisse über gesunde Lebensweisen und über Angebote sowie Aufgaben des deutschen Gesundheitswesens. Im praktischen Teil lernen die TeilnehmerInnen, selbständig Informationsveranstaltungen zu planen, durchzuführen sowie Informationen verständlich und kultursensibel zu vermitteln. Der Schulungsumfang beträgt ca. 50 Stunden und umfasst Abend- sowie Samstagsveranstaltungen.

Nach der Schulung und der Durchführung einer ersten Infoveranstaltung wird ein Teilnahmezertifikat vergeben.

Die Schulungsthemen sind:

  • Migration und Gesundheit
  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Impfschutz
  • Frauen- und Müttergesundheit
  • Kindergesundheit
  • Planung und Durchführung einer –
  • Informationsveranstaltung

 

Teilnahmevoraussetzungen

Von den Teilnehmer/innen erwarten wir:

  • Interesse daran, sich für andere MigrantInnen zu engagieren und die Bereitschaft, muttersprachliche Informationsveranstaltungen durchzuführen
  • Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 oder besser
  • Einen guten Zugang zu Menschen gleicher Herkunft / Sprachgruppe
  • Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme
  • Muttersprache einer der Projektsprachen: Arabisch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Paschto, Polnisch, Russisch, Türkisch oder Kurdisch (sprechen Sie eine andere Sprache? Sprechen Sie uns an!)

 

 

MigrantInnen gesucht für 2 Schulungen am Projektzentrum MiMi-Delta

Im Jahre 2018 finden zwei neue MiMi-Vollschulungen und anschließende Informationsveranstaltungen statt.

„Mit MigrantInnen für MigrantInnen“ ist Motto, sowie Konzept unserer Projekte, in dessen Rahmen engagierte und gut integrierte MigrantInnen von ExpertInnen des Gesundheitswesens und des Gewaltschutzsystems kostenfrei zu interkulturellen MediatorInnen geschult werden. Nach der Schulung informieren die MiMi-Mediatorinnen ihre jeweiligen Landsleute auf ihrer Muttersprache mithilfe von zur Verfügung gestellten Materialien.

In den Schulungen erhalten Teilnehmende grundlegende Informationen zu Aufbau sowie Angeboten der gesundheitlichen Regelversorgung und zu wichtigen Präventionsthemen (Familienplanung, Schwangerschaft, Kindergesundheit, Ernährung, Diabetes u.a.) Die Kontaktherstellung zu lokalen Anlaufstellen für verschiedene Anliegen der physischen wie psychischen Gesundheit und Schutzmöglichkeiten für Menschen die Gewalt erfahren haben sind ebenso ein zentraler Bestandteil.

1.    Ab April 2018 wird eine Vollschulung der MiMi-Gesundheitsinitiative Deutschland stattfinden- wir suchen hierfür noch Frauen und Männer.

2.    Ab Juni 2018 wird eine Vollschulung des Projekts MiMi-Gewaltprävention stattfinden, welches sich ausschließlich an Männer richtet.

Gibt es Voraussetzungen MiMi-MediatorIn werden zu können?

Ja! Die wichtigsten Voraussetzungen sind das Sie eine weitere (Mutter)sprache, neben der deutschen Sprache, in Wort und Schrift beherrschen. Zudem sollten Sie den unterschiedlichen Kulturen gegenüber eine positive Grundhaltung, sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit mitbringen. Außerdem sollten Sie motiviert sein Ihren Landsleuten eine Hilfe und Unterstützung für eine gesunde Integration zu sein.

Gibt es ein Bewerbungsverfahren?

Ja! Bei Interesse senden Sie uns gerne per Email Ihren Lebenslauf zu.

Fragen beantworten wir Ihnen gerne telefonisch und per Email.

Schreiben Sie uns: info@mimi-delta.org

MiMi-Fachkräftefortbildungen März 2018

Wir freuen uns, Ihnen im Frühjahr gleich zwei Trainings anbieten zu können:

am 22.3.2018, 10:00-13:00h  Flyer

„Gewaltfreiheit und Selbstbestimmung – Fachkräftetraining für BeraterInnen und Coaches“ mit Eva Maria Popp http://www.evamaria-popp.de/

sowie am 24.3.2018, 10:00-13:00h Flyer

„Deeskalation in Beratung und Begleitung“ mit Thorsten Heck http://www.heck.training

Beide Trainings stellen Sie als Fachpersonen in den Vordergrund und regen zu einem moderierten Austausch und der Reflexion der eigenen Tätigkeit ein. Beide Trainer sind sehr erfahren auf ihrem Gebiet und haben bereits auf der letztjährigen Jahresfachtagung des Ethno-Medizinischen Zentrums mit uns zusammen gearbeitet.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

info@mimi-delta.org

E-Learning in der Ausbildung von MiMi-MediatorInnen

Eines unserer internen Projekte ist es, eine E-Learning Plattform aufzusetzen, die uns bei der Ausbildung zukünftiger MiMi-MediatorInnen helfen wird.

Wir werden hierüber die Schulungsmaterialien leicht verfügbar machen, aber auch über partizipative und kollaborative Elemente die Schulung didaktisch auf den neuesten Stand der einschlägigen Forschung bringen.